Ermittlungen im Betrug unter Deckmantel Entwicklungshilfe

Frau von Luftdruck-Geschoss getroffen: Verdächtiger gefunden


Sie gaben vor, Entwicklungshilfe-Projekte zu unterstützen – doch stattdessen soll das Geld unter anderem in private Taschen geflossen sein: Die Ermittlungen zu einem großangelegten Anlagebetrug um rund 2,5 Millionen Euro dauern weiterhin an. Mit ersten Ergebnissen ist frühestens in zwei Monaten zu rechnen, teilte die Staatsanwaltschaft Würzburg auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Die vier verdächtigen Männer wurden im September festgenommen. Die Kommission der Polizei hatte monatelang ermittelt, bevor sie zuschlug. Ein ehemaliger Mitarbeiter eines Geldinstitutes habe auf die Geschäfte hingewiesen. Nach Durchsuchungen in Wohnungen und Geschäftsräumen wurden die Männer in Niedersachsen, Hessen, Schleswig-Holstein und der Schweiz festgenommen.

Den mutmaßlichen Tätern wird unter anderem bandenmäßiger und gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen. Sie sollen bei Anlegern mit nahezu risikolosen Anlagemöglichkeiten geworben haben. Gleichzeitig gaben sie vor, dass mit dem Geld Entwicklungshilfeprojekte unterstützt werden. In Wahrheit sollen sie das Geld privat und für geschäftliche Zwecke ausgegeben haben.



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